Cool-Down in Stockholm

Nach dem heutigen ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Italien, mussten sich das Team, Trainer, Betreuer und die mitgereisten Fans von Germany Selects erst einmal bei einer kleinen Sightseeing-Tour plus leckerem Eis in den Gassen von Stockholm herunterkühlen. Die Emotionen drohten überzukochen, nachdem das Spiel gegen Italy Selects so äußerst unglücklich verlaufen war.

Was war geschehen? Das Spiel gegen die Italienerinnen startete sehr vielversprechend und es zeigte sich, dass das Team Germany Selects über weite Teile die Oberhand hatte. Torschüsse und -chancen gab es eigentlich nur im Drittel der italienischen Mannschaft, recht selten verirrte sich eine Spielerin des gegnerischen Teams einmal vor das Tor von Felicity, die dann auch alle Schüsse auf ihr Tor sicher und souverän abwehren konnte.

Die Schussstatistik am Ende des Spiels zeigt 26 zu 6 Torschüssen zugunsten von Germany Selects, wir Zuschauer mussten befürchten, dass beide Goalies zwischen ihren Pfosten festfrieren würden. Doch leider war es mit der Tor-Ausbeute wie verhext und ein Treffer wollte einfach nicht gelingen. Immer wieder drängte das deutsche Team vor das italienische Tor, kombinierte gekonnt, zeigte starke Einzel- und Teamleistungen, doch die Abwehr der Gegnerinnen konnte nicht überwunden werden und der erste Abschnitt endete mit einem 0 zu 0. Im zweiten Abschnitt zeigte sich das gleiche Bild; das Team von Trainer Jan befand sich nahezu ausschließlich vor dem italienischen Tor und konnte auch alle Versuche von Italy Selects, schnelle Konter auf das Tor, das nun von Mara behütet wurde, zu fahren, im Keim ersticken.

Doch auch in diesem Drittel wollte der Puck nicht über die gegnerische Torlinie rutschen – bis zum Ende der 38. Spielminute: TOR für Germany Selects! Ein Schuss von der blauen Linie wurde von Stürmerin Vivien über die Torlinie verlängert, der Jubel war unbeschreiblich, der Sieg war da! Doch dann kam die Ernüchterung. Der Referee, der an der blauen Torlinie positioniert war, zweifelte den Treffer an, da er gesehen habe, dass der Puck per Kickbewegung in das Tor befördert wurde. Nach kurzer Beratung beider Referees wurde der Treffer nicht gegeben, die Enttäuschung und der Frust des Teams waren dementsprechend groß.

Also ging es in einen nervenaufreibenden Shoutout-Krimi, der insgesamt 10 Anläufe auf beiden Seiten dauerte, bis Goalie Mara zum ersten Mal in diesem Turnier überwunden werden konnte und Germany Selects ebenfalls zum ersten Mal als Verlierer eines Matches das Eis verlassen musste.

An unser Team von Germany Selects: Lasst den Kopf nicht hängen und streift den Ärger ab oder besser noch: nutzt ihn, um mit positiver Bissigkeit in das Spiel gegen das schwedische Team zu gehen! Ihr seid die Besten und wenn man schon kein Glück hat und dann noch Pech dazu kommt, dann ist die beste Zeit zu zeigen, dass dies ein Team nicht aufhalten, sondern nur zu neuen Leistungen beflügeln kann.

Go, Germany Selects, GO!

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