Nur noch wenige Plätze für das Girls Camp in Heilbronn frei

Die Vorbereitungen für das 15. GirlsEishockey-Camp laufen auf vollen Touren. Vom Freitag, 19. August bis Sonntag, 21. August sind Eishockeyspielerinnen aller Altersklassen zu einem Wochenende voller harter Trainingseinheiten und jeder Menge Spaß nach Heilbronn eingeladen. Schon im vergangenen Jahr fand Ende August ein Girls Camp an der Spielstätte des DEL2-Teams der „Falken“ statt.

Das Trainerteam ist auch dieses Jahr hochkarätig besetzt: Headcoach Toni Hauert hält eine A-Lizenz und ist DEB-Techniktrainer. Er wie auch der erfahrene Goalie-Coach Mark Milich kommen von der VHA Vision Hockey Academy. Sämtliche Trainer auf dem Eis haben eine gültige Trainerlizenz des DEB. Sie werden alle auf dem Eis wieder einiges von den Teilnehmerinnen abverlangen.

Girls Camp von GirlsEishockey.de im August 2021 in Heilbronn
Girls Camp von GirlsEishockey.de im August 2021 in Heilbronn

Die Kosten liegen bei 200 Euro für Mitglieder von GirlsEishockey.de und bei 230 Euro für Nicht-Mitglieder. Der Jahresbeitrag bei GirlsEishockey.de beträgt 1,50 Euro mal Lebensalter. Ein zehnjähriges Mädchen zahlt somit 15 Euro jährlich. Schwestern erhalten zusätzlich einen Rabatt von 30 Euro.

Dafür wird den Eishockeyspielerinnen viel geboten: Die Teilnehmerinnen erwarten insgesamt 7 Stunden Eis. Hinzu kommen 2 Stunden Off-Ice-Training. Im Campbeitrag sind zudem Mittagessen und Snacks (Obst, Gemüse und Wasser) während des Camps inbegriffen.

Die Nachfrage nach diesem Camp ist groß. Denn das Eisstadion in Heilbronn ist nicht nur sehr modern. Es liegt zudem direkt am Neckar, sodass die Teilnehmerinnen auch außerhalb der Eiszeiten Gelegenheit für viele interessante Begegnungen finden. Manche Spielerinnen treffen alte Freundinnen wieder. Andere schließen neue Freundschaften. Und alle werden es genießen, Mädcheneishockey auf hohem Niveau zu praktizieren.

Es sind noch einige wenige Plätze frei. Wer Interesse hat, am wohl größten Eishockeycamp in Deutschland nur für Mädchen teilzunehmen, sollte sich möglichst rasch bei Brigitte Hauert-Betz melden und ihr an die Email-Adresse brigitte.hauert-betz@girlseishockey.de folgende Informationen schicken:

  • Name, Vorname
  • Jahrgang 
  • Position 
  • Mobilnummer 
  • Heimatverein 
  • Mitglied von GirlsEishockey.de: ja/nein

Die nächsten Turniere können kommen

Ein dickes Paket ist dieser Tage beim Vorstand von GirlsEishockey.de eingetroffen. Jede Menge neuer Trikots waren drin. Damit ist für die nächsten Turniere gesichert: Die Spielerinnen von GirlsEishockey.de werden auch weiterhin in ihren eigenen Trikots auflaufen. Jetzt heißt es für die Vorstandsmitglieder die vorhandenen Trikots zu sichten und die neuen zu sortieren.

Die neuen Trikots für GirlsEishockey.de sind da.
Die neuen Trikots für GirlsEishockey.de sind da.

Das bringt zwar jede Menge Arbeit mit sich. Doch dafür sind die Mädchen und jungen Frauen, die an den Veranstaltungen von GirlsEishockey.de teilnehmen, bestens ausgerüstet.

GirlsEishockey.de richtet vom Freitag, 19. August bis zum Sonntag, 21. August wieder ein Camp nur für Mädchen und junge Frauen aus. Wie im vergangenen Jahr wird es in Heilbronn stattfinden.

Doch auch bei Turnieren stellt GirlsEishockey.de regelmäßig eigene Mannschaften. Dabei können sich die Ergebnisse unserer Mädchen durchaus sehen lassen, wenn sie ihr Können mit Jungs-Mannschaften messen. Und dabei darf nicht vergessen werden: Anders als die allermeisten Mannschaften in Deutschland treffen sich unsere Mannschaften immer erst kurz vor den Spielen und können höchstens eine Trainingseinheit zusammen verbringen.

„Bei Mädchen ist das Potenzial für Eishockey am größten“

Uwe Krupp, Headcoach des DEL-Teams Kölner Haie und erster deutscher Eishockeyspieler, der zwei Mal den Stanley Cup in der NHL gewonnen hat, unterstützte das 4. Andreas Gruchot Girls Turnier in Troisdorf als Schirmherr. Im Gespräch mit GirlsEishockey.de erklärt er, warum in Deutschland mehr für Mädcheneishockey getan werden sollte.

Uwe Krupp, Headcoach der Kölner Haie und Schirmherr des 4. Andreas Gruchot Girls Turniers 2022.
Uwe Krupp, Headcoach der Kölner Haie und Schirmherr des 4. Andreas Gruchot Girls Turniers 2022.

Guten Tag, Uwe, schön, dass wir uns hier beim Girls Turnier in Troisdorf treffen. Hattest Du schon Gelegenheit, Dir ein paar Spiele anzuschauen?

Ja, heute morgen habe ich schon das Eröffnungsspiel der U14 gesehen und gerade eben die Spiele der U10. Jetzt läuft ein U18-Spiel. Es sind gute Spiele, und es macht Spaß hier zu sein.

Welche Unterschiede fallen Dir beim Mädcheneishockey auf?

Im Nachwuchsbereich sind die Unterschiede gar nicht so groß. Es geht ja immer darum, die körperlichen Fähigkeiten und die Schlittschuhtechnik zu entwickeln, passen, schießen. Ob das Jungs oder Mädchen sind, spielt keine Rolle. Sie stehen alle vor denselben Herausforderungen.

Du fungierst ja als Schirmherr für dieses Turnier. Vielen Dank nochmal dafür. Woher kommt Dein Interesse an Mädcheneishockey?

Das hat selbstverständlich damit zu tun, dass meine Tochter selbst spielt, in der U9. Mein Sohn, der etwas älter ist, spielt auch Eishockey. Als Frauensportart habe ich Eishockey 1998 entdeckt, als ich mit dem deutschen Nationalteam an den Olympischen Winterspielen in Nagano in Japan teilgenommen habe. Da haben wir uns auch die Frauenspiele angeschaut. Ich hatte noch nie zuvor Fraueneishockey gesehen. Aber das war ein tolles Erlebnis. Die Spiele waren auf einem sehr hohen Niveau. Sie waren spannend und boten alles, was Eishockey ausmacht. 

Du hast ja von 1986 an viele Jahre in den USA gelebt, wo Fraueneishockey einen höheren Stellenwert als bei uns hat. Wie hast Du dort Fraueneishockey wahrgenommen?

Damals war Fraueneishockey auch in den USA in den Anfängen. Aber es hat sich schnell entwickelt wegen einer Förderpolitik, die Mädchen nicht schlechter stellen darf als Jungs. Für jeden Dollar, der im Sport an der Schule oder der Universität für Jungs ausgegeben wird, muss auch ein Dollar für Mädchensport ausgegeben werden. Das ist der Grund, warum in den USA Frauenfußball zum Beispiel so populär ist und warum die USA uns im Frauenfußball so weit voraus sind. Aber das gilt auch für Eishockey.

Bleiben wir beim Vergleich zu den USA: Was können wir dort lernen, um Mädcheneishockey in Deutschland stärker zu fördern?

Zunächst müssen wir erkennen, dass bei Mädchen und Frauen das Wachstumspotenzial für Eishockey am größten ist. Das gilt für Deutschland, aber auch international. In vielen Ländern wird schon viel für Männereishockey getan. Aber das größte unerschöpfte Potenzial für den Sport insgesamt liegt bei Fraueneishockey.

Wo siehst Du die größten Hindernisse auf dem Weg dorthin?

Eishockey-Deutschland hat nach wie vor nicht die Breite, die ein Land mit mehr als 80 Millionen Einwohnern haben sollte. Wenn meine Tochter in der Grundschule erzählt, dass sie Eishockey spielt, reagieren die Leute ganz erstaunt. Eishockey ist in Deutschland immer noch nicht anerkannt. Gegenüber Eishockey gibt es immer noch viele Vorbehalte.

Ein beliebtes Vorurteil ist ja, dass Eishockey für Mädchen zu hart ist.

Und jeder der sich mit dem Sport auskennt, weiß, dass es nicht stimmt. Die Regelanpassungen erlauben ein beinahe körperloses Spiel, welches aber nicht seinen eigentlichen Charakter verliert. Dazu kommt noch eine Schutzausrüstung, die den Anforderungen heutzutage mehr als gewachsen ist. Meine beiden Kinder spielen auch Fußball. Dort holen sie sich weit mehr Blessuren als im Eishockey. Was die Sicherheit der Kinder angeht, bietet Eishockey Schutz auf höchstem Niveau.

Viele Vereine scheuen sich davor, Mädchenmannschaften aufzubauen, weil Eiszeit ohnehin schon so knapp ist.

Das ließe sich steuern. Im DEB-Sterneprogramm gibt es Punkte dafür, wenn bestimmte Altersgruppen mit Trainingszeiten gefördert werden. Die Förderung von Mädchen wird in diesem Programm aber noch zu wenig bedacht. Das wird sich entwickeln. Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen im DEB erkannt haben, welches Potenzial Mädchen bieten, um Eishockey in Deutschland voranzubringen. Deshalb finde ich auch Turniere wie dieses hier so wichtig. Familien kommen aus ganz Deutschland, damit ihre Mädchen hier unter sich spielen können. Das finde ich großartig.

Vielen Dank für dieses Gespräch.

Spannende Begegnungen beim Turnier von GirlsEishockey.de

Gut 200 Mädchen und junge Frauen haben sich am 11. und 12. Juni in Troisdorf zum größten deutschen Eishockey-Turnier nur für Mädchen. Die Zuschauer erlebten spannende Spiele und enge Ergebnisse.

Am Ende des Turniers wurde es nochmal hektisch. Da wurden vor der Heimfahrt schnell noch WhatsApp-Nachrichten, Mobilnummern und Email-Adressen ausgetauscht. Zwei Jahre lang musste der Verein GirlsEishockey.de wegen die Corona-Pandemie mit dem großen Turnier nur für Mädchen und junge Frauen aussetzen. Am Wochenende des 11. und 12. Juni fand das 4. Andreas Gruchot Girls Turnier wie gewohnt in Troisdorf bei Köln statt.

A-Nationalspielerin Nina Christof, die seit Gründung von Girlseishockey.de Mitglied ist, kam rechtzeitig aus den USA zurück in die Sommerpause, um am Turnier teilnehmen zu können. So bekamen die U18-Teilnehmerinnen Eindrücke aus erster Hand, wie es ist, in Nordamerika auf höchstem Level Eishockey zu spielen.

Schirmherr Uwe Krupp

Auch Uwe Krupp, Headcoach des DEL-Teams der Kölner Haie und zweimaliger Gewinner des Stanley Cup, verbrachte als Schirmherr des Turniers viel Zeit in der Halle, stellte sich für Selfies zur Verfügung, signierte Pucks und nahm die Siegerehrungen vor. Vielen Dank, Uwe, dass Du dieses Turnier als Schirmherr und aktiver Förderer unterstützt hast.

Außerdem brachte Uwe ein besonderes Highlight für dieses Turnier mit: ein Originaltrikot von Moritz Müller, dem Verteidiger der Kölner Haie und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, mit. Mo Müller hatte dieses auch noch zuvor signiert. Das Trikot wurde online versteigert und brachte einen hohen Betrag für einen guten Zweck – dazu folgt noch ein eigener Bericht.

200 Mädchen in zwölf Mannschaften

Aus ganz Deutschland kamen rund 200 Mädchen und junge Frauen angereist, um ihr Können in drei Altersklassen zu messen: jeweils vier Mannschaften in den Altersgruppen U10, U14 und U18+. Aus der Schweiz kam ein Team für die U10. Die Eishockeyverbände NRW und Sachsen schickten ihre Auswahlteams für die U14, NRW auch für die U18. Und der Hamburger Sport-Verein (HSV) kam mit einem Team in der U18 angereist. Doch auch Mädchen, die keinem Auswahlteam angehörten, konnte an dem Turnier teilnehmen. Sie wurden auf die verschiedenen Mannschaften von GirlsEishockey.de verteilt.

Die Spiele waren zum Teil hochspannend. In der U10 mussten die Punktrichter mehrmals rechnen, um den Gruppensieger zu ermitteln, da das Team Schweiz und GirlsEishockey Rot dieselbe Punktzahl erreicht hatten, und auch beim Torquotienten gleich stark standen. So teilten sich die beiden Mannschaften den ersten Platz. Auch in der U18 wurde es am Ende spannend. Der HSV und GirlsEishockey Weiß waren sich im Spiel um die Bronzemedaille ebenbürtig. Erst im Penalty-Schießen konnte die Siegermannschaft ermittelt werden, in dem sich am Ende die Spielerinnen des HSV durchsetzten. Alle Spielergebnisse finden sich hier.

Bunt gemischte Mannschaften

Die Verteilung der Mädchen hat bei GirlsEishockey.de sowieso immer etwas von einer Tombola, da die meisten Mädchen ja auf ganz Deutschland in ihren Heimatvereinen spielen und nur selten in reinen Mädchenmannschaften zusammenspielen. Auch auf diesem Turnier wurden die Spielerinnen weitgehend nach dem Prinzip Zufall auf die Mannschaften verteilt, wobei die Organisatoren auf eine gewisse Balance in Bezug auf das Alter achteten.

Auch die Trainerinnen und Trainer kannten die meisten Spielerinnen in ihren Teams nicht. Immerhin konnten sich die Teilnehmerinnen, die schon am Freitag angereist waren, in einem Training am Abend kennenlernen und nach der Pause seit dem Saisonende auch wieder mit ihren Schlittschuhen vertraut machen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer

Neben dem sportlichen Kräftemessen geht es bei diesem Turnier ja auch immer um den Spaß, überhaupt einmal an einem reinen Mädchenturnier teilzunehmen. Denn geht es natürlich auch darum, sich untereinander kennenzulernen, alte Freundschaften aufzufrischen und neue zu schließen. Eine gute Gelegenheit dazu waren die Pausen zwischen den Spielen und das traditionelle Grillfest am Samstagabend. Und so war dieses Turnier nicht nur in sportlicher Hinsicht ein großer Erfolg.

Einen ganz herzlichen Dank an die Organisatoren, an die Trainer und Trainerinnen, Betreuer und Betreuerinnen, an die vielen Helfer, die immer dort mit angepackt haben, wo es auf dem Eis und neben dem Eis etwas zu tun gab. Vielen Dank auch den Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen, den Eismeistern der Eishalle Troisdorf, den Betreibern des Eishockey-Shops, dem Airbrush-Künstler Frans Adams und dem Team des Bistros in der Eishalle, das mit großer Geduld und Freundlichkeit Spielerinnen, Eltern und Begleitpersonen mit Getränken und Essen versorgt hat.

Eine gute Nachricht noch zum Schluss: Die ersten Vorbereitungen für das 5. Andreas Gruchot Girls Turnier im kommenden Jahr haben schon begonnen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

AGGT 2022 Spielplan & Ergebnisse

Troisdorf, Samstag 11.6.2022

Zeit Spielpaarung Ergebnis
8:00 U14 GirlsEishockey Weiß – GirlsEishockey Rot 8:3
9:45 U10 Girlsteam Schweiz – GirlsEishockey Weiß 14:0
9:45 U10 GirlsEishockey Grün – GirlsEishockey Rot 1:5
10:25 U10 Girlsteam Schweiz – GirlsEishockey Grün 2:1
10:25 U10 GirlsEishockey Weiß – GirlsEishockey Rot 5:12
11:15 U18 HSV – NRW Auswahl 1:9
12:45 U18 GirlsEishockey Weiß – GirlsEishockey Grün 4:5
14:15 U10 GirlsEishockey Rot – Girlsteam Schweiz 4:5
14:15 U10 GirlsEishockey Grün – GirlsEishockey Weiß 8:1
14:55 U10 GirlsEishockey Rot – GirlsEishockey Weiß 6:0
14:55 U10 GirlsEishockey Grün – Girlsteam Schweiz 1:2
15:45 U14 GirlsEishockey Rot – NRW Auswahl 1:17
17:30 U14 Sachsen Auswahl – GirlsEishockey Weiß 26:3
19:15 U18 GirlsEishockey Weiß – HSV 1:4
20:45 U18 NRW Auswahl – GirlsEishockey Grün 1:2

Kölnarena 2, Samstag 11.6.2022

Zeit Spielpaarung Ergebnis
8:15 U14 Sachsen Auswahl – NRW Auswahl 7:4

Troisdorf, Sonntag 12.6.2022

Zeit Spielpaarung Ergebnis
8:00 U18 GirlsEishockey Grün – HSV 3:1
9:30 U18 NRW Auswahl – GirlsEishockey Weiß 1:6
11:00 U10 GirlsEishockey Weiß – GirlsEishockey Grün 0:8
11:00 U10 Girlsteam Schweiz – GirlsEishockey Rot 4:6
11:40 U10 GirlsEishockey Rot – GirlsEishockey Grün 7:4
11:40 U10 Girlsteam Schweiz – GirlsEishockey Weiß 4:2
12:45 U14 NRW Auswahl – GirlsEishockey Weiß 15:1
14:30 U14 Sachsen Auswahl – GirlsEishockey Rot 20:0

Kölnarena 2, Sonntag 12.6.2022

Zeit Spielpaarung Ergebnis
13:00 U18 BRONZE: HSV – GirlsEishockey Weiß 4:3 n.P.
14:30 U18 GOLD: NRW Auswahl – GirlsEishockey Grün 2:4

Tabelle U10

Pl Team Sp Pu Tore T/(T+GT)
1Girlsteam Schweiz61531 : 140,7
1GirlsEishockey Rot61540 : 190,7
3GirlsEishockey Grün6623 : 170,6
4GirlsEishockey Weiß608 : 520,1

Tabelle U14

Pl Team Sp Pu Tore       T/(GT+T)
1Sachsen Auswahl3653 : 70,9
2NRW Auswahl3336 : 90,8
3GirlsEishockey Weiß3312 : 440,2
4GirlsEishockey Rot304 : 450,1

Tabelle U18

Pl Team Sp Pu Tore T/(GT+T)
1GirlsEishockey Grün3910 : 60,6
2NRW Auswahl3616 : 40,8
3HSV336 : 130,3
4GirlsEishockey Weiß306 : 150,3
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Eishockey-Mädchen: Auf geht‘s zum großen Turnier nur für Euch

Zwei Jahre mussten wir aussetzen – jetzt ist es wieder so weit:

Am 11. und 12 Juni 2022 findet in Troisdorf bei Köln das 4. Andreas-Gruchot-Girls-Turnier (AGGT) statt.

Alle Eishockey-Mädchen der Altersklassen U10, U14 und U18+ sind herzlich eingeladen, am größten Eishockey-Turnier für Mädchen in Deutschland teilzunehmen.

  • Ihr spielt in einer Mädchen-Mannschaft? Prima, dann könnt Ihr Euch gerne mit Euerm gesamten Team für das Turnier anmelden.
  • Ihr spielt in einer gemischten Mannschaft und wollt alleine kommen? Auch das ist kein Problem. Girlseishockey.de stellt verschiedene Mädchenmannschaften zusammen und benennt für jede Mannschaft Trainer und Betreuer.

Zum letzten Turnier im Jahr 2019 sind mehr als 200 Mädchen aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und den Niederlanden gekommen.

Neben spannenden Spielen planen wir ein Grillfest und viele andere Gelegenheiten, bei denen Ihr andere Eishockey-Mädchen kennenlernt und neue Freundinnen findet.

Werdet Mitglied bei Girlseishockey.de (der Jahresbeitrag ist auch ganz niedrig: Alter mal 1,50 Euro) und meldet Euch rasch – spätestens bis Mittwoch, 18. Mai – bei Brigitte Hauert-Betz an: brigitte.hauert-betz@girlseishockey.de

Schreibt folgende Informationen in Eure Email:

  • Vorname und Name
  • Jahrgang
  • Position
  • Mobilnummer
  • Email

Ihr wollt mehr über Girlseishockey.de e.V. erfahren? Wir sind der einzige überregionale Eishockey-Verein in Deutschland, der nur für Mädchen da ist, denn wir sind der Überzeugung, dass Eishockey-Mädchen es verdient haben, stärker gefördert zu werden. Wir organisieren Turniere, Camps und treten bei vielen Turnieren mit eigenen Mädchenmannschaften gegen Jungs-Mannschaften und gemischte Teams an.

Unter diesem Link findet Ihr mehr Informationen über Girlseishockey.de: https://girlseishockey.de/

Ein hervorragender 5. Platz für die U13 in Erding

Am 16. und 17. April 2022 reisten die U13-Girls nach Erding bei München, um am großen Eishockeyfest „Young Gladiators Trophy“ teilzunehmen.

Mädchen aus ganz Deutschland waren im Kader vertreten: Anne Devers (T), Nicoleta Sabalin (T), Sarah Pamula, Ylvi Bergert, Helena Osterloher, Lisa-Marie Kahl, Marie Schmitz, Kiara Simon, Cassandra Simon, Theresa Braun, Daniela Sabalin, Lilly Knappich, Bibiana Maier, Belana Mindrean, Franziska Fiedler, Carolin Einberger, Laura Fischer.

Am ersten Tag ging es ohne Eingewöhnung gleich zur Sache: Im ersten Spiel gegen die leistungsstarken Bayernligisten EHC Nürnberg mussten die Mädchen von der ersten Sekunde an kräftigen Widerstand leisten. Die Ice Tigers waren schnell und präzise, so dass die Mädels kaum aus dem eigenem Drittel herauskamen. Gleichzeitig mussten die Girls erst einmal lernen, als Team zusammenzuspielen.

U13 beim Turnier in Erding
U13 beim Turnier in Erding

Gemeinsame Trainings sind bei Girlseishockey.de ja kaum möglich. Dennoch machten die Mädchen es dem Gegner nicht leicht. Im ersten Spiel gewannen die Ice Tigers mit 0:3. Kurz darauf im zweiten Spiel hielten die Girls ihren Kasten nahezu dicht. Nur einmal konnte der EHC ins Netz treffen. 0:1 im zweiten Spiel – ein Ergebnis, auf das die Mädchen stolz sein dürfen.

Gut gegengehalten

Nach einer längeren Pause durfte Girlseishockey.de sich gegen den EV Lindau beweisen. Die Islanders, wieder ein Bayernligist, waren auf Gewinn eingestellt, denn noch waren sie punktegleich mit den Girls im Kampf um den zweiten Platz in der Gruppe B. Auch wenn bei den Mädchen schon ein wenig Struktur in der Spielweise erkennbar war, konnten sie nur selten eine Gefahr für die Islanders sein. Auch wenn beide Spiele mit 0:4 und 0:2 verloren gingen, sammelten die Mädchen wertvolle Erfahrungen und konnten sich dadurch auf ihren letzten Gegner einstimmen.

Am nächsten Tag ging es für die Girlseishockey.de um Platz 5, den sie durch einen Sieg über den EV Königsbrunn erreichen wollten. Gut eingestimmt waren sie seit der ersten Minute des ersten Spiels die dominierende Mannschaft. In diesem Spiel funktionierten die meisten Pass-Kombinationen, auch in der Verteidigung zeigte das Team eine starke Leistung. Nach gut 13 Spielminuten gelangen den Mädchen der erste Treffer im Turnier, 2 Minuten später bauten sie die Führung ausn und schossen in der letzten Spielminute noch das 3:0.

Ein Unentschieden ist nicht genug

Nach einer kurzen Pause ging die zweite Partie los. Etwas aggressiver ging der EV Königsbrunn auf die Mädchenmannschaft zu. Es folgten einige Strafen für beide Mannschaften, und der erste Puck flog in der 5. Minute in das Netz des EV. Ziemlich bald konnte der Gegner geschickt kontern, und der Ausgleich mischte die Karten neu im letzten Spiel.

Doch die Mädchen waren mit einem Unentschieden nicht einverstanden und stürmten geschickt weiter. Das 2:1 ließ nicht lange auf sich warten. Auch wenn die Girls noch einige Minuten in Unterzahl spielen mussten, blieb es beim zweiten Sieg. Somit erreichte die Mädchenmannschaft einen verdienten 5. Platz.

Einen großen Dank an den Trainer Daniel Pamula sowie an die tolle Betreuerin Malgorzata Nowak-Pamula, die beide das Team super motiviert haben.

Text: Alina Simon

Foto: Jonathan Bush