Ein Bericht über das „KA Camp“ 2015

Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Ex-Nationalspielerin der Schweiz Kathrin Lehmann ihr Eishockey Camp für Frauen. Das besondere an diesem Camp: JEDE Frau ist willkommen – egal in welchem Alter oder auf welchem Leistungsniveau man sich befindet.

image1Veranstaltungsort war auch wie die Jahre zuvor das Eisstadion in Wetzikon (Schweiz), in dem die Damen vom 08.Juli – 12.Juli 2015 vier intensive Trainingstage verbrachten. Angeleitet wurde das Trainingscamp von der Chefin höchst persönlich, sowie von Alex Stein, Suvi Vacker, Kerstin Fischer, Sophie Anthamatten (Torwarttrainerin) und Marcel Ducoli (Torwarttrainer). Dominique Scheurer stand als „Springer-Coach“ zur Verfügung. Mit Alex Stein (aktuell EHC Bregenzerwald) und Marcel Ducoli (ehemaliger Torwarttrainer der Schweizer Frauen Nationalmannschaft) verfügt der Trainerstab sogar über zwei Profi-Trainer. Kathrin Lehmann, Sophie Anthamatten und Suvi Vacker vertraten allesamt ihr Heimatland auf der internationalen Eishockey Bühne. Vervollständigt wird das Betreuerteam von Physiotherapeut Hausi. Um allen Teilnehmerinnen das bestmögliche Training bieten zu können wurden die Spielerinnen in zwei Gruppen unterteilt. Aber nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis wurde kräftig geschwitzt, denn pro Tag standen zwei Athletik Einheiten zusätzlich auf dem Programm. Noch eine Besonderheit an diesem Camp: Am Nachmittag wurde gespielt. Aber nicht, wie man es aus anderen Camps oder aus dem eigenen Training kennt, sondern richtige Spiele. Zum Teil wurde zwar schon untereinander gespielt, aber auch andere Gastteams (zumeist Männer) wirkten dabei mit. Das Tolle hieran ist, dass viele der Frauen einfach nur Freizeit mäßig ihrem Hobby Eishockey nachgehen und noch nie in den Genuss einer richtigen Taktikvorgabe oder eines richtigen Trainers auf der Bank kommen durften. Gerade deshalb ist der Nachmittag für die meisten das Highlight des Tages! Kurz nach der Mittagspause steht allen Anwesenden eine Stunde freies Eis zur Verfügung, in der sie machen dürfen was sie wollen. Obwohl viele schon sehr müde, durch die ungewohnte Anstrengung sind, ist diese Stunde trotzdem sehr beliebt. Einige wiederholen das zuvor gelernte, andere schließen sich zu Kleinfeldspielen zusammen. Am Ende eines Trainingstages hatte jede Eishockeyspielerin also drei Eiszeiten sowie zwei Off-Ice-Training absolviert.

Neben der tollen sportlichen Organisation bleibt die gute Stimmung und der Zusammenhalt unter den Camp Teilnehmerinnen zu erwähnen. Sie halten in allen Bereichen stark zusammen, egal wie lange man schon spielt oder wie gut man bereits ist, ob alt, ob jung. Alle haben das gleiche Ziel: Sie wollen Spaß haben und besser werden. Und genau das bietet das KA-Camp: Die Möglichkeit für alle begeisterten Eishockey Mädels ihrem Hobby nach zugehen und einmal trainieren wie die Profis! Das Engagement und die Vision von Kathrin Lehmann – den schönsten Sport der Welt auch für Frauen zu fördern – ist herausragend und sollte uns allen als Vorbild dienen. Manche Campteilnehmerinnen planen gar ihren Jahresurlaub so, dass sie auf jeden Fall wieder kommen können. Eine nette statistische Information: Um die 30 aktuelle und ehemaligen Kaderspielerinnen waren bereits im Ka-Camp dabei!

Ich persönlich habe mich sehr gefreut bereits beim zweiten Mal dabei gewesen sein zu dürfen und dort zu helfen wo es nötig war. Die Leidenschaft, die Freunde und das Feuer in den Augen der insgesamt 65!! Teilnehmerinnen und ihr unbändiger Wille sich zu verbessert haben mir und meiner Teamkollegin Monika Bittner mal wieder gezeigt, wie schön unser Sport sein kann.

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